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Kurze Vorstellung ...

... - sowas ist doch zu Beginn besser, als bei der Lebensgeschichte anzufangen. Mit meinen Kompositionen bin ich in den verschiedensten Bereichen der Musik tätig, wie zum Beispiel der Film-, Konzert- oder elektronischer Unterhaltungsmusik. Dabei beherrsche ich auch die technischen Aspekte der Musikproduktion im Studio und der Live-Aufführung auf der Bühne mit Synthesizern.

Die Filmmusik empfinde ich als sehr wichtiges Medium für mich, da hier mit den verschiedensten Stilen der Musikgeschichte gearbeitet werden muss und zusätzlich viel Raum für neue Klangschöpfungen und interessante Experimente vorhanden ist. Außerdem liegen meine kompositorischen Vorlieben in rasant-virtuos-dramatischen Stücken, hervorstechenden Themen und deren musikalischer Verarbeitung zur Unterstützung des Filmgeschehens sowie dessen Intention. Gerade die Arbeiten amerikanischer Komponisten begeisterten mich in meiner frühen Jugend und stärkten die Ergreifung meines Berufswunsches der Filmmusikkomposition. Mit großem Interesse beschäftigte ich mich vor allem mit den Werken von Don Davis und Elliot Goldenthal, die sich durch ihre intelligente Eigenständigkeit in der Tonsprache und Konzeption deutlich vom etablierten 'Standard' abheben.

Meine Kompositionen für Konzert weisen auch oft filmisch-dramatischen Charakter auf, besitzen aber auch viele Elemente der klassischen und modernen Konzertmusik mit einer sehr persönlichen Handschrift. Hauptsächlich liegen diese zwar im Bereich des Akkordeons mit zwei freien Manualen (ähnlich einer Orgel), jedoch in den unterschiedlichsten Besetzungen von Akkordeon-Klavier bis Akkordeon-Orchester.

Hinter der "elektronischen Unterhaltungsmusik" steht viel mehr als nur Synthesizer (wie noch bei J.M.Jarre oder Kraftwerk). Es geht mir zum einen um das Erreichen neuer Klanglichkeiten durch den Einsatz von Klangsynthese und echten Instrumenten (von mächtigen Percussion meiner Filmmusik bis zu fremden Melodieinstrumenten anderer Kontinente) sowie deren Verarbeitung in unterschiedlichsten Charakteren, zum anderen aber auch um Unterhaltungswert im konzertanten und tanzbaren Sinne.

In meinem Studio werden alle technischen Aufgaben der Musikproduktion wie Aufnahme, Simulation, Erstellen von Partituren, Mischung usw. von mir persönlich auf hohem Niveau durchgeführt. Enorme Rechenleistung liefert mein selbstentworfener- und gebauter Hauptcomputer für den Großteil der Produktion, bei der aber auch ich auf echte Geräte bisher nicht verzichten konnte.

Film- und Konzertmusik

Seit meinem 13. Lebensjahr hege ich den Wunsch, Filmmusik zu schreiben. Diese Leidenschaft habe ich auch in vielen Kompositionen für andere Medien zum Ausdruck gebracht. Zuerst beschäftigte ich mich mit dem Schreiben von Musik für Akkordeonsolo sowie Kammermusik, hauptsächlich in der Besetzung Akkordeon-Klavier. Häufig lieferten Wettbewerbsprogramme oder Seminare einen Anlass für weitere Stücke, welche immer positiv von den Juroren und Dozenten hervorgehoben wurden. Durch meine Aktivitäten als Akkordeonist wird die Solo- und Kammermusik weiterhin ein wichtiges Gebiet für mich bleiben.

Nachdem ich eine ganze Menge Erfahrung im programmieren elektronischer Musik gesammelt hatte, versuchte ich mich im relativ jungen Genre der Computerspielmusik und schrieb bereits im Alter knapp 15 Jahren ein machtvolles Orchesterwerk für das Adventure-Projekt „Uups - Ein Ufo auf Abwegen ...”.

Musik für Computerspiele: „Uups - Ein Ufo auf Abwegen ...” und „Simon the Sorcerer: TWMD”

Auch wenn es sich bei beiden Computerspielen um klassische Point'nClick-Adventure handelt, waren die Anforderungen an die Musik doch sehr unterschiedlich.
Zunächst begann ich meine Arbeit bei „Simon the Sorcerer: The Whole Magic Door”. Auf Grundlage eines Drehbuchs galt es, im Stile der beiden DOS-Vorgänger, eine Vorstellung über die beschriebenen Szenarien zu gewinnen und Musik im betagten GM-Format zu kreieren.
Das Entwicklerteam von „Uups - Ein Ufo auf Abwegen ...” wurde auf meine Arbeiten aufmerksam und boten mir an, die Vertonung zu ihrem aktuellen Projekt zu übernehmen. Hierbei reizte mich vor allem die Möglichkeit, auch für Filmszenen im Spiel Musik zu schreiben und war somit nicht auf das GM-Format angewiesen. Der spannende Introduktionstitel ist auf dem Album „Accento Diverso” zu hören.

Hörbeispiele: spielen stopp

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2004 begann das Filmprojekt der 6,95m²-Produktion „Blendende Stille” unter der Regie von Marco Weicholdt. Da sich die Dreharbeiten über 3 Jahre verteilten, entstand die Filmmusik in meinen 16., 17. und 18. Lebensjahren und gilt als erster ausgiebiger und eigenständiger Kontakt mit meinem Berufswunsch. Die Musik ist größtenteils für Orchester geschrieben, je nach Szene verwendete ich aber auch elektronische Klänge. Zur Premiere im April 2007 veröffentlichte ich den Soundtrack auf CD (für Hörproben hier klicken, Bestellungen hier) und schrieb Anfang Juni das filmmusikalische Material in die Suite „Blendende Stille - Konzert für Akkordeon und Orchester” um. Die Uraufführung ist noch in Planung und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Ein kleiner Blick in die Zukunft ist zur Zeit selbstverständlich ein Wagnis, aber schon sehr bald wird an dieser Stelle mindestens ein aktuelles Projekt zu finden sein, indem ich als Komponist tätig bin.

Elektronische Musik

Nach meinen ersten Kompositionen für echte Instrumente fand ich Ende 2001 auch den Weg in die elektronische Musik. Mit dem DOS-Programm ImpulseTracker II programmierte ich innerhalb eines halben Jahres meine erste CD mit synthetischen und gesampelten Klängen. Diese Titel lassen sich aber noch schwer einem Genre zuordnen, da hier meine Experimentierfreude mit allen erdenklichen Klängen im Vordergrund stand.

LiveDie Vorliebe zu neuartigen Klängen führte mich nach und nach in die Tiefen der synthetischen Klanggestaltung. Mit 15 Jahren legte ich mir dann den V-Synth (meiner Meinung nach einer der kreativsten und variabelsten Synthesizer überhaupt) und die Rhythmusmaschine MC-909 zu und konnte meine elektronische Musik endlich live aufführen (für Konzertanfragen bitte hier klicken).

So schrieb ich bis zum Mai 2005 an einem Liveprogramm, baute aber auch mein Studio aus und produzierte weiterhin Musik mit dem PC. Noch im gleichen Monat stellte ich eine Auswahl von Titeln zusammen und veröffentlichte diese auf dem Album „Accento Diverso” (Hörproben oder CD-Bestellung). Bis heute folgten öffentliche Auftritte, deren Erfolge große Motivationsschübe für weitere Titel mit unüblichen Klangkombinationen lieferten.

Da ich seit 2005 hauptsächlich im Filmprojekt „Blendende Stille” der 6,95m²-Produktion eingebunden war, sind viele Klangexperimente in der Filmmusik zu finden. Nebenbei veränderte ich aber noch die Live-Versionen von „Accento Diverso” und schrieb zusätzlich das Mini-Album TAIKO, welches eine neuartige Fusion aus asiatischer und elektronischer Musik darstellt.

„TAIKO”

Dieses Album hieß urpsrünglich "Music Inspired By Your Favorites" und wurde von mir in Schulpausen und freien Nachmittagen im Internat als musikalisches Geburtstagsgeschenk geschrieben. Innerhalb einer Woche skizzierte ich die Instrumentation, programmierte Percussionensembles, entwickelte Sounds sowie Effekte und schrieb die fünf Titel in den letzten drei Tagen auf. Auch das Mischen und Mastern wurde in diesem engen Zeitrahmen abgewickelt.

Die Titelreihe fand großen Anklang bei den Hörern, wurde noch in kleineren Details verändert und dem Live-Programm hinzugefügt. Gerade die letzten Titel „KnockOut” und „Overdose” (Hörproben oder CD-Bestellung) zählen zu meinen gelungensten Synthesen aus Klangexperimenten und Unterhaltungsmusik.

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